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In der PKV kommt es darauf an, ob der zu Versichernde gesund oder krank ist, ob es sich um Mann oder Frau handelt, wie alt er ist, welche Leistungen gewählt und ob diese mit oder ohne Selbstbeteiligung vereinbart werden.
Das neu eingeführte Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) verbietet es, Frauen wegen der Kosten für Schwangerschaft oder Mutterschaft zu benachteiligen. Frauen trugen bisher dafür allein die Kosten bei der Prämienkalkulation. Künftig müssen diese Kosten auf alle PKV-Versicherten umgelegt werden.

Auch PKV-Versicherte müssen je nach Versicherung und Tarif einiges selbst bezahlen, weil nicht jeder Tarif für alle eine vollständige Kostenübernahme vorsieht. Die Eigenleistungen sind jedoch immer noch relativ gering. Die PKV kann bei steigenden Kosten im Gesundheitswesen vertraglich vereinbarte Leistungen nicht einfach kürzen. Vielmehr gibt sie diese Kostensteigerungen durch Erhöhungen der Prämien und/oder der Selbstbeteiligung an die Versicherten weiter. Tatsächlich medizinisch besser betreut als Kassenpatienten sind Privatpatienten im Krankenhaus. Voraussetzung: Sie haben die Chefarztbehandlung und Unterbringung im Ein- oder Zweibettzimmer mitversichert.

Beitragsforderung auch bei Krankheit:
Die Beitragspflicht in der Privaten endet auch dann nicht, wenn der Arbeitgeber nach längerer Arbeits- unfähigkeit die Gehaltsfortzahlung und den Arbeitgeberzuschuss zur Krankenversicherung einstellt. Privatversicherte sollten eine Krankentagegeldversicherung abschließen, die neben dem Erhalt des Einkommens auch die Zahlung der Krankenversicherungsprämien sowie der Beiträge zur Pflege- und Rentenversicherung abdeckt.


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