Die Geschichte der PKV
Bereits 1845 gründeten die Preußen die Krankenversicherung für Arbeiter und gestattete den Gemeinden Gesellen und Gehilfen zu zwingen, in die Krankenversicherung einzutreten. 1876 galt das Gesetz der Krankenversicherung für das gesamte deutsche Reich. Rund 7 Jahre später wurde die PKV ins Leben gerufen. Besonders Beamte, Geistliche und Lehrer zeigten Interesse an der privaten Krankenversicherung. Wie in der heutigen Zeit, mussten monatliche Beiträge eingezahlt werden. Allerdings erhielt man erst die Rente mit 70.
1923 kam die positive Wende für die PKV. Immer mehr Berufsgruppen traten in die private Krankenversicherung ein. Zehn Jahre später wurden zahlreiche Berufsgruppen aufgrund einer Bestimmung der Sozialversicherung aus der gesetzlichen Krankenkasse ausgeschlossen und diese wurden dann Mitglied in einer PKV ein.
Nach Ende des zweiten Weltkrieges brach die PKV ein. In den Sowjetischen Besatzungszone wurde sogar die private Krankenversicherung verboten und so entwickelte sich die PKV in Westdeutschland. 1947 gründete die PKV den ersten Verband. Schon zwei Jahre später verbreite sich der Verband bundesweit.
Da in den 1970ern die gesetzliche Krankenkasse Ihren Versicherungsschutz auf fast alle Berufssparten ausdehnte, musste die PKV herbe Verluste einstecken.
Mittlerweile sind rund 8.549.000 Mitglieder bei der PKV vollversichert und 20.009.400 Menschen versichern sich zusätzlich bei einer privaten Krankenversicherung.
